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Export nach Bayern

Bislang hat Leo sich gut eingelebt, er ist beliebt bei seinen Stallgenossen ebenso wie bei den Menschen, die täglich dort mit ihren Pferden arbeiten. Er hat auch schon einen besten Kumpel gefunden, witziger Weise ist es unser weißer Anglo-Karbadiner-Wallach Joschi, dem folgt er auf Schritt und Tritt, so dass ich schon damit liebäugle, Leo so bald das Wetter besser wird, als Handpferd mit ins Gelände zu nehmen. Die Stuten finden Leo besonders attraktiv. Leos Box ist die zur Zeit meist besuchte im Stall. Er besticht nicht nur durch sein Aussehen, nein, viel mehr ist es wohl seine Ausstrahlung, die wie ein Magnet auf die Mehrzahl der Einsteller wirkt.

Und nicht nur das, viele sehen uns bei der täglichen Arbeit zu und bewundern Leos Art mitzumachen. Sowohl die Gesellschaft in und um seine Box sowie die tägliche Arbeit scheint er zu genießen. Ich muss gestehen, ich selbst bin positiv überrascht und nebenbei natürlich mächtig stolz darauf, solch ein Pferd mein eigen nennen zu dürfen. Ganz ehrlich, mir sind in meiner 26jährigen Pferdekarriere viele Pferde und Ponys begegnet, aber ganz selten einer wie Leo. Trainer und Hufschmiede, die in unserem Stall zu Besuch sind, sind nicht weniger überzeugt vom Aussehen und den ganz besonderen Qualitäten dieses Pferdes und bestärken mich in meiner Meinung.

Leo begeistert mich vor allem mit seinem absolut freundlichen Wesen, seine Bereitschaft mit zu machen, die Aufgeschlossenheit allem neuen gegenüber, die natürliche Ausgeglichenheit. Diese Eigenschaften machen für mich persönlich dieses Pferd sehr wertvoll. Ich bin äußerst bemüht, diese Eigenschaften zu erhalten, zu pflegen und natürlich weiter zu fördern. Ja, alles in allem kann ich behaupten, Leo macht täglich viel Freude, so wie ich mir das immer gewünscht habe.

Ich bin der Meinung, dass Ihnen mit Leo auf alle Fälle ein Pferd gelungen ist, das ganz ihrem Zuchtziel entspricht. Wenn ich hier ihre Zeilen ihrer Homepage wiederholen darf: "Wir fordern von unseren Deckhengsten neben Korrektheit im Körperbau, guten Grundgangarten und hoher Rittigkeit vor Allem einen guten Charakter, denn nur so ist gewährleistet, dass unsere Fohlen einmal leicht zu händelnde Reitpferde für jedermann sein werden."

Leo ist, so wie ich mir meinen Trakehner immer vorgestellt habe, schön, dass es jemanden gibt, der solche Pferde noch züchtet.

Liebe Grüße aus Bayern sendet ein absolut zufriedener und glücklicher Trakehner-Fan.

Sandra Götzfried

Dankeschön für Elkadi-Geburtstag

 

Gerd Elste, Delegierter des Zuchtbezirks Neue Bundesländer des Trakehner Verbandes, war begeistert vom Fohlenbrennen auf Terra Nova und schrieb einen Dankesbrief:

"Die Vorstellung Ihrer Zuchtpferde (...) haben einen nachhaltigen Eindruck bei den anwes-enden Züchtern hinterlassen. Ihren qualitativ homogenen Zuchtstutenbestand mit Nachzucht an der Basis ungeschminkt zu erleben, spricht für eine gesunde Zuchtphilosophie mit geballter Sachlichkeit. Dafür möchte ich Ihnen einen besonderen Dank aussprechen! Die herrlichen Mutterstuten, mit Marduc im Hintergrund, sind hinsichtlich Rassetyp und Exterieurqualität eine gute Grundlage für das Wirken von 'Elkadi II'. Die zweijährigen Stuten zeigen das.

Wir freuen uns, dass Sie in Ihrer Zucht die 'Trakehner-Ostgenetik' vorbehaltlos fördern, erhalten und nutzen.

Der bestens gestaltete Katalog und die gezeigte Ausstellung in der Longierhalle belegen Ihre Zuchtstrategie und waren eine gerechte Wertung für den Einsatz von 'Elkadi II'!

Herzlichen Glückwunschzur Darstellung Ihrer Zucht und für die Ausrichtung des 25. Geburtstags von 'Elkadi II'!"

"Käffke" in der Sonne

Patrick Machiels, ein belgischer Unternehmer, hat zwei Pferde für seine Tochter auf Terra Nova gekauft. Wie das kam? Er schildert es selbst:

Vor gut sieben Jahren traf ich zufällig durch eine geschäftliche Beziehung Klaus Marggraf. Er lud uns auf das Gestüt Terra Nova zum Grillen ein. Es sei ein Trakehner Gestüt, hieß es. Bis dahin hatte ich noch nie von dieser Rasse gehört. Meine Tochter Laura - damals 9 - war seit ihrem 5. Lebensjahr verrückt nach Pferden. Es war ein überwältigendes Erlebnis: Wir grillten vor dem Stall und hinter uns spürten wir den Atem der Stuten im Nacken. Stolz zeigte uns KLaus seine Stuten und Fohlen.

Zurück in Belgien hatte ich ein kleines Mädchen, dass mir täglich mit der Frage "Wann fahren wir wieder dahin?" in den Ohren lag. Also machten wir das, einige Male. Klaus gab Laura "Basis-Unterricht" - wie man sitzt, wie man sich auf einem Trakehner verhält. Und ich hatte die Aufgabe des Übersetzers- ohne irgendetwas über Reiten zu wissen. Die meiste Zeit hatte ich keine Ahnung, was ich da sagte.

Laura ritt einen Wallach namens Tesio. Während sie das Pferd verhätschelte, begannen Klaus und ich einen Brauch - dem wir immer noch frönen - "Käffke" in der Sonne trinken, den Tag "weg erzählen" über Trakehner und ihre Geschichte. So wurden wir gute Freunde mit Klaus, Christine und ihren beiden Kinder.

Was kommen musste, kam dann: An einem Wintertag haben wir den Handel abgeschlossen - seitdem ist Tesio Lauras Pferd. Tesio war sechs zu dem Zeitpunkt, hatte den typischen eleganten Kopf eines Trakehners und einen sanften Charakter - genau so wie es sich eine junge Reiterin wünscht.

Zu Anfang haben wir Tesio nicht mit nach Belgien genommen. Wir fuhren einfach fort, drei, viermal im Jahr Terra Nova zu besuchen. Jedes Jahr sahen wir die Neugeborenen, jedes Jahr lernten wir mehr über diese wundervollen Pferde und ihren freundlichen Charakter.

Zwei Jahre später entschlossen wir uns, Tesio nach Belgien zu holen. Klaus und Christine brachten ihn. Eine ziemlich lange Reise war das. In Belgien fanden wir einen Trainer und Laura arbeitete intensiv mit ihrem Tesio.

Bei unserer nächsten Reise nach Terra Nova fiel mein Auge auf Mon Amour, einen zweijährigen Wallach, einen Sohn von Elkadi II. Klaus erzählte mir alles über den Hengst und sein Leben und über die Qualitäten der Mutter Mona Lisa.

In den folgenden Monaten waren "Mon Amour" und "Elkadi" ständig Themen der Familien-Konversation.

Im nächsten Sommer, wieder zurück in Crivitz, wieder bei einem Käffke unter der Mecklenburger Sonne kauften wir Mon Amour. Er war nun drei und sah seinem Vater immer ähnlicher.

Laura war die erste, die auf Mon Amour saß - eine Erfahrung, die sie für ihr Leben nicht vergessen wird. Gleichzeitig wurde klar, dass Mon Amour den Charakter und die Gänge von Elkadi geerbt hat.

Beim Fohlenbrennen 2008 organisierten Klaus und Christine einen "Tribute" - eine Feier - anlässlich Elkadis 25. Geburtstags.
Ein phantastischer Tag war das.

Laura war stolz, an diesem Tag ihr neues junges Reitpferd zu präsentieren. Und obwohl er nie zuvor vor so vielen Menschen - noch dazu mit Regenschirmen, die sie auf- und zumachten - zeigte sich Mon Amour in der Menge ohne Stress dafür mit Eleganz. Ein echter Sohn seines Vaters.

Einen Monat später brachten - wie die Tradition es wollte - Klaus und Christine ihn nach Belgien. Hier stehen beide Trakehner nun unter anderen Privatpferden unterschiedlicher Zucht. Tesio war drei Jahre "die Schönheit", aber nun stiehlt ihm Mon Amour die Show. Da schau immer wer zu, wenn Laura ihn reitet.

Trakehner sind nicht sehr bekannt in Belgien und so werde ich oft gefragt "Was für eine Rasse ist das?" und ich antworte stolz: "Ein Trakehner - ein deutsches Elitepferd."

Wer immer dies auch liest - ich empfehle eine Reise nach Crivitz. Gehen Sie auf das Gestüt Terra Nova. Treffen Sie sich mit Klaus und Christine und nehmen Sie "ein Bad" in der Trakehnerherde.

Wir sind übrigens kommenden Sommer auch da. Vielleicht sehen wir uns....
Patrick Machiels


 

 

 


 

Noch zu haben:
Lapaz
Honestus
Tamino

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